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Methode zur Sichtbarmachung der Mouches Volantes


DAS BEWUSSTSEIN SEHEN

Geschrieben von Stefan am 15. November 2005 17:06:14:

Hallo zusammen,

mit Interesse (und zugegebenermaßen großer Verwunderung) habe ich den Inhalt dieser Webseiten gelesen. Zu der Interpretation des optischen Phänomens der Mouches Volantes möchte ich an dieser Stelle nichts sagen ("Ich weiß, daß ich nichts weiß..." *g*), aber wer die Strukturen im Glaskörper des Auges nicht "auch so" deutlich sehen kann, sollte einmal folgendes probieren: Nehmt ein Stückchen Papier und macht mit einer Nadel ein ganz feines Loch hinein. Also nicht ganz durchstechen, sondern nur gerade so weit, daß die Spitze der Nadel das Papier durchstößt. Haltet dann das Papier mit dem Loch möglichst nah vor ein Auge (das andere Auge geschlossen) und blickt durch das Loch hindurch in eine möglichst helle Lichtquelle (z.B. Schreibtischlampe). Man hat fast den Eindruck, durch das Okular eines Mikroskops zu blicken und Zellen zu beobachten...

Das Prinzip ist ähnlich wie bei einer Camera Obscura: Je kleiner das Loch ist, desto feiner ist der Lichtstrahl, der auf die Netzhaut fällt, und umso schärfer werden die Strukturen innerhalb des Glaskörpers auf der Netzhaut abgebildet (und umso dunkler wird natürlich das Bild - deswegen in eine helle Lampe blicken).

Gruß,
Stefan


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